Königs­schie­ßen 2022

Königs­schie­ßen 2022

Das ers­te Königs­schie­ßen nach der zwei­jäh­ri­gen Zwangs­pau­se!

Alle fie­ber­ten die­sem Tag ent­ge­gen, es muß ja auch so lang­sam alles wie­der sei­nen gewohn­ten Gang gehen.

Die­ses Jahr war die Fron­leich­nams­mes­se wie­der am dar­auf­fol­gen­den Sonn­tag. So tra­fen wir uns am Mit­tag vor der Kir­che. Eigent­lich woll­ten wir den Vor­bei­marsch im Kas­ta­ni­en­park, zu Ehren der noch amtie­ren­den Sil­ber­trä­ger Schüt­zen­kö­nig Josef Degen mit Köni­gin Doro­thea, sowie dem Schei­ben­kö­nig Mar­tin, machen. Aber es war an die­sem Tag solch eine Hit­ze, so dass wir uns lie­ber im Schat­ten der Kir­che auf­stell­ten. Lei­der war unse­re Schüt­zen­kö­ni­gin aus gesund­heit­li­chen Grün­den zu Hau­se und auch der Schei­ben­kö­nig konn­te heu­te nicht teil­neh­men.

Bevor es los ging, über­rasch­ten uns die Freun­de aus Heim­erz­heim, Ute und Wil­li Lethert mit ihrer Anwe­sen­heit. Aber nun ging es end­lich mit der Para­de los. Schön das auch der Spiel­manns­zug der Feu­er­wehr da war und spie­len konn­te! Nach der Para­de gab es erst mal einen Schnaps zur Stär­kung.

ImAn­schluss dararn mar­schier­ten wir unter den Klän­gen des Feu­er­wehr-Spiel­mann­zu­ges zur Schüt­zen­hal­le.

Nach der Begrü­ßung und einer Ver­schnauf­pau­se star­te­ten die Wett­kämp­fe um alle Königs-/ und Prin­zen­wür­den.

Der Prä­ses, Pas­tor Mis­song, war in die­sem Jahr wie­der in Nicke­nich, daher wur­de der Königs­ad­ler direkt ange­schos­sen. Auch bei der Jugend waren die Wett­kämp­fe der­weil in vol­lem Gan­ge.

Klar war der Kampf um die Schei­ben­kö­nigs­wür­de wie­der zuerst vor­bei, aber man wuss­te noch nicht wer der Sie­ger war, denn es gab auch noch ein Ste­chen unter des ers­ten drei Schüt­zen mit dem bes­ten Ergeb­nis. Der Königs­schuß ließ aber auch  nicht mehr lan­ge auf sich war­ten, 13 Schüt­zen waren noch im Ren­nen. Dann aber end­lich um 17:24 Uhr, mit dem 41. Schuß fiel der Vogel von der Stan­ge.

Nach nun 2 Jah­ren Zwangs­pau­se haben wir einen neu­en Schüt­zen­kö­nig! Frank Wie­czo­rek freut sich über sei­ne ers­te Schüt­zen­kö­nigs­wür­de!

Jetzt konn­ten wir mit der Sie­ger­eh­rung begin­nen. Wie immer ging es mit der Jugend los, denn die waren schon unge­dul­dig. Danach wur­den die neu­en Sil­ber­trä­ger bekannt gege­ben, die Pro­kla­ma­ti­on ist ja erst am kom­men­den Sonn­tag, Fron­leich­nam, vor der Kir­che. Wir ver­lie­hen noch einen Bom­mel für das Schie­ßen auf die Schüt­zen­schnur an Mar­tin Schu­ma­cher und gaben die Prei­se der Tei­le auf den Königs­ad­ler aus. Jetzt wur­den die Ergeb­nis­se der Schei­be bekannt gege­ben. Beim Ste­chen war es Simon Auer gelun­gen die­se Wür­de zu errin­gen und er ver­wies Frank Wie­czo­rek und Mar­tin Schu­ma­cher auf die Plät­ze 2 und 3!!

Danach konn­ten wir noch in Ruhe zusam­men hocken und die neu­en Majes­tä­ten etwas fei­ern. Ein schö­ner Aus­klang nach der lan­gen Durst­stre­cke der letz­ten Jah­re!

Sonn­tag der 19.06.2022 (nach Fron­leich­nam) in Kruft: End­lich konn­ten wir auch wie­der eine Mes­se nach Coro­na fei­ern!

Aber, auch an die­sem Tag gab es wie­der eine neue Über­ra­schung!

Jetzt ist der Pas­tor krank, der Küs­ter und ein gro­ßer Teil vom Kir­chen­chor!

Also wur­de nur ein Wort­got­tes­dienst abge­hal­ten, mit Kom­mu­ni­ons­pen­de. Die Mes­se konn­ten wir trotz­dem auf dem schön geschmück­ten Kol­ping­platz fei­ern. In Anschluß dar­an ging dann die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on durch den Ort, mit ver­kürz­ter Rou­te, hoch zur Kir­che, durch den Kas­ta­ni­en­park, wo wir den Schluß­se­gen emp­fin­gen. Nach Been­di­gung der Mes­se stell­ten wir uns vor der Kir­che auf um die schei­den­den Sil­ber­trä­ger, König Josef Degen, zu ver­ab­schie­den, lei­der ohne den Schei­ben­kö­nig.

Dafür aber konn­ten wir den neu­en Schüt­zen­kö­nig Frank Wie­czo­rek, mit der Über­ra­schungs-Schüt­zen­kö­ni­gin Sabi­ne Schu­ma­cher krö­nen, sowie den neu­en Schei­ben­kö­nig Simon Auer.

Mit die­sen Bei­den haben wir eine gute Aus­gangs­po­si­ti­on für das Schie­ßen um den Bezirks­kö­nig!

Mit dem Ver­spre­chen, die bei­den bei zukünf­ti­gen Besu­chen auf alle Ver­an­stal­tun­gen zu beglei­ten, gin­gen wir nach die­sem fei­er­li­chen Akt dann hoch in die Piz­ze­ria Roma zum Mit­tag­essen.

So fand auch die­ses Ereig­nis ein wür­di­ges Ende!

His­to­ri­scher Schiesstand aus­ge­bes­sert!

His­to­ri­scher Schiesstand aus­ge­bes­sert!

His­to­ri­scher Schiesstand aus­ge­bes­sert!

Nach über zwei Jah­ren wur­de es end­lich Zeit, die Hoch­blen­den am his­to­ri­schen Stand muss­ten drin­gend aus­ge­bes­sert wer­den!!

Wir hat­ten Dach­pap­pe, Nägel und noch ande­res Zube­hör schon vor 1 ½ Jah­ren besorgt, nur alles aber wegen Coro­na immer wie­der ver­scho­ben!!

Nun aber muss­te es los­ge­hen, denn in 6 Wochen ist Königs­schie­ßen. So hat­ten wir uns auf einen Ter­min ver­stän­digt und leg­ten am Frei­tag, den 06.05.2022 mit den Arbei­ten los.

Die unters­te Blen­de haben die flei­ßi­gen Hel­fer schon an die­sem Nach­mit­tag fer­tig gestellt bekom­men!

Die zwei­te Blen­de nah­men wir dann am Sams­tag in Angriff und gegen 13 Uhr war auch die­se fer­tig gewor­den, das war eine Pri­ma Leis­tung!!

Aber nicht nur die Blen­den wur­den gemacht, auch die Außen­an­la­ge wur­de gesäu­bert und bepflanzt, sowie die Möbel der alten Hal­le für das Königs­schie­ßen auf­ge­räumt und gestellt!

Natür­lich gab es auch eine Stär­kung wäh­rend den Pau­sen.

Einen Dank an alle flei­ßi­gen Hel­fer!!

Nun kann es los gehen.

Euer Bru­der­meis­ter
Rüdi­ger

Fami­li­en­tag mal anders!

Fami­li­en­tag mal anders!

Es war ein­mal…

519 Tage ist es her! Ja, vor 519 Tagen haben wir uns zum letz­ten Mal auf dem Schüt­zen­platz mit den Schüt­zen­schwes­tern und Schüt­zen­brü­dern tref­fen kön­nen. Eigent­lich soll­te da unser Sau­schie­ßen statt­fin­den, statt des­sen kam dann der Lock­down!

Wir haben gezö­gert, ob man so lang­sam wie­der etwas ver­an­stal­ten kann? Dann haben wir doch kurz­fris­tig den 14.08.2021 fest­ge­legt und einen Fami­li­en­tag im Frei­en auf dem Schüt­zen­platz gemacht!

Das war auch gut so! Das Wet­ter hat mit­ge­spielt und wir konn­ten lan­ge drau­ßen sit­zen. Es gab Würst­chen und Steak’s vom Grill und natür­lich auch etwas zu trin­ken. Eini­ge der Schüt­zen­frau­en hat­ten lecke­re Sala­te gemacht und Kuchen geba­cken, so konn­ten wir es uns gut gehen las­sen. Wir waren alle froh und erleich­tert end­lich mal wie­der zusam­men sein zu kön­nen!

Unse­re Senio­ren haben auch wie­der mit ihrem Trai­ning am Don­ners­tag begon­nen und die Jugend star­tet ab dem 19.08.2021 wie­der mit ihrem Trai­ning. Alles natür­lich unter den gel­ten­den Coro­na-Auf­la­gen!

Nun wer­den wir mal sehen, was wir im Herbst noch ver­an­stal­ten kön­nen oder dür­fen. Zu gege­be­ner Zeit wer­det ihr alle dar­über Infor­miert.

Bis dahin auch wei­ter­hin alles Gute,
Euer Bru­der­meis­ter

Rüdi­ger

„Anno-San­to-Kreuz”

Anno-San­to-Kreuz”

Anno-San­­to-Kreuz”

Gemäß den Sta­tu­ten wird das Anno – San­to – Kreuz in der Bru­der­schaft vom ältes­ten Mit­glied getra­gen, das an einer Rom­wall­fahrt im hl. Jahr teil­ge­nom­men hat.

Die­se Ehrung, ist einer­seits trau­rig und dann schön zugleich. Denn es muß zuerst Einer von uns gehen, bevor es einem neu­en Trä­ger über­ge­ben wird!

Das ist nun gesche­hen mit dem Tod von unse­rem lie­ben Albert, der bis jetzt Trä­ger des „Anno San­to Kreuz” war!

Die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­bru­der­schaft Kruft erhielt das Anno – San­to – Kreuz an Kar­frei­tag des hl. Jah­res 1934, unter Papst Pius XI, am 30. März 1934. Es war ein außer­or­dent­li­ches Hei­li­ges Jahr der Erlö­sung, anläss­lich des 1900-jäh­ri­gen Oster­ge­dächt­nis­ses! Es gab damals beherz­te Schüt­zen die an der Rom­wall­fahrt teil nah­men. Es konn­te z.Zt. noch nicht geklärt wer­den wer in Rom teil nahm und die Aus­zeich­nung in Emp­fang nahm.

Die Trä­ger seit Ende des II. Welt­krie­ges, als das Schüt­zen­we­sen wie­der auf­leb­te, sind bekannt. Es waren Peter Bro­dam der 1. Trä­ger, bis 1957. Ihm folg­te von 1957 – 1975 Karl Krü­ger als Haupt­mann. Von 1975 – 1987 Toni Bau­er, auch als Haupt­mann. Der Ehren­bru­der­meis­ter Johann Oster trug es von 1987 – 2000. Ab dann Albert Ste­pha­ni bis zu sei­nem Tod am 05.Mai 2016.

Es ist schon ein beson­de­res Ereig­nis nun den neu­en Trä­ges unse­res „Anno San­to Kreuz” bekannt zu geben und ihm die­ses zu über­rei­chen, das klingt immer so end­lich!! Wir haben einen wür­di­gen Trä­ger dafür gefun­den, an dem das Anno–Santo–Kreuz, wäh­rend einer klei­nen Zere­mo­nie wei­ter­ge­ge­ben wur­de, unser ver­dien­ter Schüt­ze und Ehren­haupt­mann Peter Reu­ter!

Es gibt kei­nen der die­ses Kreuz bes­ser als er tra­gen kann und es in Ehren hal­ten wird!

König­li­ches Tref­fen auf Lan­za­ro­te

König­li­ches Tref­fen auf Lan­za­ro­te

König­li­ches Tref­fen auf Lan­za­ro­te

Wie uns aus siche­rer Quel­le zuge­tra­gen wur­de, befin­den sich zur Zeit meh­re­re Köni­ge auf Lan­za­ro­te.

Laut unse­ren fun­dier­ten Recher­chen aus gut unter­rich­te­ten Quel­len waren anwe­send:

  • König Simon Auer aus dem Kruf­ter Land,
  • Bezirks­kö­nig Rüdi­ger Hohen­stein, eben­falls aus dem Kruf­ter Land,
  • sowie König Wil­li Lethert aus dem Swist­ta­ler Land.

Alle mit Ihren Köni­gin­nen und teil­wei­se mit wei­te­rem Begleit‑, Pfle­ge- und Auf­sichts­per­so­nal.

So tra­fen sich bereits am Sonn­tag auf dem inter­na­tio­na­len Han­dels­markt in Tegui­se zwei der anwe­sen­den Köni­ge wäh­rend diver­sen Han­dels­ge­schäf­ten in Tequi­se.

Wie uns der könig­li­che Leib­arzt des 3. Königs Rüdi­ger mit­teil­te, war die­ser Sonn­tags noch gesund­heits­be­dingt ver­hin­dert. So wur­de ein Tref­fen aller anwe­sen­den Köni­ge zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ver­ein­bart.

Wie uns unser Chef-Bil­der-Papa­raz­zi ver­sich­ter­te wur­den am Diens­tag den 15.11.2011 alle drei anwe­sen­den Köni­ge samt Köni­gin­nen und Begleit­per­so­nal gesich­tet, als die­se in eigens gemie­te­ter schwar­zer Staats­ka­ros­se (Opel Zafi­ra) zu einer gemein­sa­men Besich­ti­gungs­tour über die Insel star­te­ten.

Der gene­se­ne König fuhr selbst die Staats­ka­ros­se und mach­te es dem Begleit­fahr­zeug nicht immer ein­fach sei­ne Schutz­funk­ti­on als nach­fol­gen­des Fahr­zeug wahr­neh­men zu kön­nen. So ging es kreuz und quer über die Insel. Unter ande­rem wur­de eine Unter­kunft mit Prvia­t­bad als mög­li­ches
Quar­tier des amtie­ren­den Bezirks­kö­nigs besich­tigt.

Erst spät am Abend trenn­ten sich nach aus­gie­bi­gem Fest­mah­le in der Cos­ta Tegui­se wie­der die Wege der letz­ten Köni­ge und die schwar­ze Staats­ka­ros­se ver­schwand in der Dun­kel­heit der Nacht.

Soweit der aktu­el­le Bericht der heu­ti­gen Schüt­zen­news.